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Low Carb für Kinder


Hallo, in diesem Newsletter geht es wieder um Low Carb für Kinder und ich habe dir ein paar Infos, Tipps und zwei neue Rezepte zusammengestellt.


Im letzten Newsletter hatte ich schon erklärt, warum eine strenge Low Carb Ernährung bei Kindern nicht notwendig und auch nicht anzustreben ist. Regelmäßige Low Carb Mahlzeiten jedoch trainieren den Körper bei der Energiegewinnung flexibel zu bleiben und auch Fettreserven zu nutzen.



Eine Umstellung auf Low Carb sollte den Kindern im besten Fall gar nicht auffallen. Du baust hier und da die Speisen ein bisschen um, lässt ab und zu die Kohlenhydrate ganz weg, ohne es an die große Glocke zu hängen. Dazu gibt es unzählige Rezeptideen im Internet und auch ich möchte dich mit Rezepten und Tipps unterstützen, die besonders bei Kindern funktionieren.

Grundsätzlich setzt sich ein Low Carb Gericht mengenmäßig so zusammen:

- ca. zwei Hände voll Gemüse kalt oder warm

- ca. eine Hand voll Eiweiß (Hülsenfrüchte, Eier, Fisch, Fleisch, Käse, Pilze, Nüsse, Samen)

- eine Daumengröße Fett (in Milchprodukten, Fleisch, Eiern, Avocado, Nüssen und Ölen)

- einen sehr kleinen Anteil Kohlenhydrate (Vollkornbrot, Hülsenfrüchte, Flocken, etwas Stärke zum Binden von Soßen)

Du kannst im Übrigen auch ein paar Kohlenhydrate sparen, wenn du Kohlenhydrate isst. Ja, du hast richtig gehört. Da gibt es einen Trick. Wenn Kartoffeln, Nudeln oder Reis nach dem Kochen erkalten, bilden sich aus einem kleinen Teil der Kohlenhydrate sogenannte resistente Stärken. Diese kann der Darm nicht mehr zu Zucker aufspalten, was bedeutet, dass der Blutzuckerspiegel auch nicht so hoch ansteigt. Erst im Dickdarm werden diese resistenten Stärken von den guten Bakterien verarbeitet. Somit füttern wir unsere lieben kleinen Helferlein im Darm, die uns gesund und schlank halten.

Warum nicht mal wieder ein Kartoffelsalat mit Spiegelei, ein Nudelsalat oder Reissalat mit Bohnen und Mais?

Auch wenn du die Kartoffeln beispielsweise wieder erhitzt, bleiben die resistenten Stärken darin erhalten.

Hier ein praktischer Tipp: öfter etwas mehr Kartoffeln, Reis oder Nudeln kochen, im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag z.B. zu Bratkartoffeln verarbeiten oder eine Nudelpfanne daraus zubereiten.

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